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D'Sidlig Nenzing, Gartenhäuser

Gerald Brunner
Pläne und Modelle, 2014
Architektur

Architektur hat mehr als drei Dimensionen – sie mit Sorgfalt, Feinheit und Geduld zu entwickeln, ist eine wunderschöne Aufgabe mit Verantwortung, an der man ständig wächst.

Ein Haus muss für mich bewohnbar sein. Es soll die Menschen in sich aufnehmen, ihnen Raum geben und gleichzeitig in Kontakt treten. Räume müssen für mich mehr als nur gebaute Bilder sein – ich versuche, sie pragmatisch und nahe am Leben zu entwerfen und dabei alle Dimensionen der Architektur zu berücksichtigen. Dabei scheinen mir alle gleichwertig und sich gegenseitig bedingend und bereichernd.

Eines der vorrangigen Ziele beim Planen der Siedlung war die vollkommene Ausnutzung des Grundstückes, ohne Restflächen zu erzeugen, die keinem sinnvollen Nutzen zugeführt werden können. Daraus ergab sich auf dem ehemaligen Fußballfeld eine dichte, flache Bebauung, die durch abwechslungsreiche Außenräume sowie durch eine sanfte Abstufung von privaten, halbprivaten und öffentlichen Zonen besticht. Die Parzellenstruktur und die dazugehörigen Bebauungsregeln sind flexibel, sodass verschiedene Hausgrößen und -typen errichtet werden können. Die Gärten sind in südwestliche Richtung ausgerichtet, um auch im Winter trotz der Berge noch genügend Sonne einfangen zu können. (Gerald Brunner)

 

Diese Arbeit wurde in der Ausstellung BestOff 2017 gezeigt.

"D’Sidlig Nenzing, Gartenhäuser" © Gerald Brunner; 2014
"D’Sidlig Nenzing, Gartenhäuser" © Gerald Brunner; 2014