zum Inhalt

Arbeitsplatzevaluierung und Dokumentation

Im Zuge der Arbeitsplatzevaluierung werden Sicherheits- und Gesundheitsrisiken systematisch ermittelt, beurteilt und darauf aufbauend Maßnahmen zur deren Beseitigung bzw. Minimierung festgelegt. Darüber müssen Aufzeichnungen geführt werden, die als „Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente“ bezeichnet werden. Die Dokumentation der Arbeitsplatzevaluierung ist der Sicherheitsstandard, zu dem sich der Betrieb bekennt und verpflichtet.

Grundsätzlich ist zur Arbeitsplatzevaluierung der*die Arbeitgeber*in verpflichtet, wobei er*sie diese Aufgabe an fachkundige Personen delegieren kann (z. B. an die Präventivfachkräfte), die Verantwortung bleibt aber bei dem*der Arbeitgeber*in.

Der erste Schritt einer Arbeitsplatzevaluierung ist die systematische Ermittlung aller vorhandenen Sicherheitsgefahren und Gesundheitsrisiken vor Ort, die am Arbeitsplatz bzw. bei der Arbeit auftreten können.

Im zweiten Schritt werden die ermittelten Gefahren und Risiken beurteilt. Es wird festgelegt, ob aufgrund der Höhe des tatsächlichen Risikos (Was kann passieren? Wie wahrscheinlich ist es, dass etwas passiert?) Maßnahmen zu deren Beseitigung bzw. Minimierung notwendig sind.

Ist das der Fall, werden in einem dritten Schritt entsprechende Maßnahmen definiert.

Der vierte Schritt sieht die Dokumentation nach dem Schema „Gefahr – Maßnahme – Umsetzung“ vor.

Neben den Präventivfachkräften, den Sicherheitsvertrauenspersonen und dem Betriebsrat können auch die Arbeitnehmer*innen Einsicht in die Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente nehmen. Bei Fragen und Interesse dahingehend, wenden Sie sich bitte an Kathrin Anzinger (siehe Team).