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EXHIBITION

Eröffnung: Verfolgen und Aufklären. Die erste Generation der Holocaustforschung

Eröffnung am 21. September 2020, 18.00 Uhr Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, EG, Hörsaal A, 4020 Linz

Ausstellungseröffnung in Gedenken an Simon Wiesenthal

Mit der Ausstellung "Verfolgen und Aufklären" erinnert die Kunstuniversität Linz an einen prominenten Holocaust-Forscher, Simon Wiesenthal, und an sein Wirken in der Landeshauptstadt. Die Schau setzt ihm und 19 weiteren PionierInnen ein Denkmal und wird am 21. September 2020 um 18.00 Uhr eröffnet.

Simon Wiesenthal initiierte 1947 in Linz die "Jüdische Historische Dokumentation" und legte damit den Grundstein für die Dokumentation des NS-Unrechtsregimes und der Verfolgung der TäterInnen. Zahlreiche andere AufklärerInnen, angetrieben von unterschiedlichen Motiven, taten es ihm gleich. Teils unter lebensfeindlichen Bedingungen dokumentierten sie die Gräueltaten, sammelten Fakten, sicherten Spuren und gründeten Archive und Forschungsgruppen, die nach Kriegsende ihre Arbeit fortsetzten. Die Zielsetzung: an die Ermordeten erinnern, die Shoa ergründen, die  Verantwortlichen vor Gericht bringen und einen erneuen Genozid unmöglich machen.

Zur Eröffnung sprechen über Simon Wiesenthals Aktivitäten in Linz:
Brigitte Hütter (Rektorin der Kunstuniversität Linz),
Birgit Kirchmayr (JKU Linz),
Monika Sommer (Haus der Geschichte Österreich) und
Béla Rásky & René Bienert (Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust Studien).

Teilnahme auf Anmeldung unter: vizerektorat.forschung@ufg.at

Zugang über die Portierloge der Kunstuniversität. Mund-Nasenschutz erforderlich.

Ausstellung von 22. September bis 21. Oktober 2020
Aula der Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, 4020 Linz
Öffnungszeiten: MO bis FR 9.00 bis 16.30 Uhr

Nähere Informationen

Mitglieder der Jüdischen Historischen Kommission bei der Sichtung von gerade geborgenen Teilen des Oyneg-Shabes-Archivs, Warschau, 1950.

Simon Wiesenthal, Amsterdam, 1982; National Archives of the Netherlands/Anefo, CCO, Rob Bogaerts