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Heterogenität im städtischen Raum

Petra Stiermayr
Anerkennungspreis Elena Kuzinets Award 2009 |  Diplomarbeit WS 2009 / 2010
Architektur

Durch den bestehenden Zusammenhang von pluralistischer Gesellschaft und städtischem Raum können die räumliche Qualität von Stadt und die planerische Herangehensweise an städtische
Entwicklungsstrategien als Rahmenbedingungen für Integration gesehen werden. Integrationsansprüche beschränken sich insofern nicht auf ethnische Minderheiten, sondern betreffen die Teilhabe aller Individuen und sozialen Gruppen an der Gesamtgesellschaft.
Städte benötigen Visionen und Konzepte zur sozialräumlichen Organisation der pluralistischen Gesellschaft und tragen Verantwortung dafür, soziale Ungleichheit und räumliche Benachteiligung zu vermindern und die Potentiale der Stadtbevölkerung zu fördern. Es ist demnach die Aufgabe der AkteurInnen in Planung und Politik Räume zu konzipieren, in denen Differenz gelebt und Heterogenität genutzt werden kann.
In dieser künstlerisch-wissenschaftlichen Diplomarbeit dienten theoretische Grundlagen und geschichtliche sowie idealtypische Ordnungskonzepte als Basis für die Erforschung sozialräumlicher Phänomene. Zusammen mit den umfassenden Recherchen von beispielhaften Raumkonzepten in den europäischen Städte Amsterdam, Stockholm und London, bildeten sie die Grundlage für die Erarbeitung mehrerer Konzeptvorschläge. Diese sind als integrative Planungs- und Gestaltungskonzepte zur sozialräumlichen Organisation der pluralistischen Bevölkerung zu verstehen und stellen erweiterbare Vorschläge für Planungsprozesse und Raumentwürfe dar.

Betreuung
O.Univ.-Prof. Mag.arch. Roland Gnaiger

Zeitraum oder Datum der Fertigstellung

Jänner 2010

Heterogene Bewohnerschaft einzelner Stadtquartiere
Schema der methodischen Herangehensweise | Foto und Grafik: Petra Stiermayr.

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