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Immer noch ist es still

UND-Heft #9

Arbeit von Simone Tweraser, Studentin bei Grafik-Design und Fotografie, im UND-Heft #9.

Die im Zuge der Lehrveranstaltung "Projekt Grafik Design" (Tina Frank) entstandene Arbeit "Immer noch ist es still" von Bachelorstudentin Simone Tweraser setzt sich mit der Bedeutung des englischen und deutschen Wortes "still" auseinander.

Stille, das andauernde Anhalten der Situation sowie der wiederkehrende Alltags-Rhythmus sind für Simone Tweraser formgebend für die Zeit der Corona Maßnahmen. In ihrem Projekt zeigt sie, wie sich die Umwelt um einen herum verändert, während man selbst die gleiche Person bleibt.

"In Form von kleinen Karten habe ich das zum Ausdruck gebracht. Die Karten wurden mit schwarzer Acrylfarbe bestrichen und anschließend eine Zeichnung mit einem kleinen Text hineingeritzt. Das hineinritze soll zeigen wie vage und fragil Situationen sind. Durch das kleine Format und die Unmittelbarkeit sind die Karten sehr persönlich geworden. Um mich davon zu lösen und meine Arbeit für andere zugänglich zu machen, habe ich die Karten fotografiert, auf A2 vergrößert und mittels eines Plotters gedruckt. Anschließend wurden sie auf ein Briefformat gefaltet und in ein Kuvert gesteckt. Auf dem Kuvert ist ein Ausschnitt des Plakats im Negativ zu sehen", erläutert Simone Tweraser ihre Arbeit.
 
Kunst, Klima, Corona. Ein unsägliches Dreigespann der bedeutsamen Worthülsen – zu groß, um anzufangen, zu heikel, um auszusprechen, zu komplex, um einen Fokus zu setzen? Das UND #9 macht es und beleuchtet die Rolle der Kunst in der doppelten Krise.
 
www.undheft.at

"Immer noch ist es still" © Simone Tweraser

"Immer noch ist es still" © Simone Tweraser