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das ding am pleschingersee

Studierende des Instituts Raum und Design
Studienübergreifender Workshop 2010
Architektur, Industrial Design scionic®, raum&designstrategien, Werkerziehung


Studierende des Instituts Raum und Design haben unter der Leitung von Herrn Michael Obrist in einem sechstätigen Workshop ein zylinderförmiges Floß mit einem Durchmesser von 3,80 m entstehen lassen und am Pleschingersee verankert. Durch die cirka 3 m hohe reflektierende Außenseite soll das Floß mit der Umgebung optisch verschmelzen. Das Floß lag mittig im See und war mit einem kleinen Zweimannboot erreichbar. Der Innenraum bestand aus einer Netzfläche, auf der 2-3 Personen Platz fanden . Verankert und zentriert wurde der Zylinder mit Betongewichten.
Durch den zylinderförmigen Raum, sollte ein Ruhepol entstehen, welcher in der sehr belebten Sommerzeit eine Rückzugsmöglichkeit bot um dem Gedanken "Erholungsgebiet - Pleschingersee" wieder gerecht zu werden. Die wenigen Personen, denen der Raum gleichzeitig zugänglich war, durften durch die besondere Raumerfahrung das gemeinsame und doch isolierte Erlebnis der Geborgenheit und Ruhe erleben.

Nach dem Abbau am Pleschingersee war das ding noch bis Semesterende im Hof der Kunstuniversität zu besichtigen.

Materialien
Schwimmkörper: blaue Regentonnen, 1001 Fässer
Sperrholzplatten (Siebdruckplatten, beschichtetes Sperrholz)
50mm/80mm Staffeln (Fichtenlatten)
Poylpropylen Sicherheitsnetz
Polypropylen Seil
Betongewichte
Polyesterfolie
Gurte
metallisches Verbindungsmaterial

Workshop-Leitung
Michael Obrist/ Feld 72

Das Ding - verankert am Pleschingersee
Zufahrt mit eigens konstruiertem "Fässerfloß"
Das Werk von innen